Proteinalternativen Übersicht

Alternative Proteine im Überblick

Der menschliche Körper ist eine Hochleistungsmaschine. Allein was das Gehirn zu leisten vermag ist beeindruckend. Aber für die großen und kleinen Meisterwerke braucht er eine ganzheitliche Versorgung durch Lebensmittel. Ganz vorne stehen dabei Proteine. Diese werden immer häufiger durch pflanzenbasierte Ersatzprodukte und weniger über den Konsum tierischer Produkte aufgenommen. Bei allen vorhandenen Unterschieden gibt es dennoch Gemeinsamkeiten, die ebenso bei der Produktion von Lebensmitteln auf Basis alternativer Proteine wie für die Fleischverarbeitung gelten.

Ehlert sorgt für hohe Qualität – bei jedem Produkt. Die Gustav Ehlert GmbH und Co. KG stattet Sie nicht nur für Produkte rund um die Fleischverarbeitung bestens aus. Auch bei der Produktion von Fleischersatzprodukten und alternativen pflanzlichen Proteinen unterstützen wir Sie gerne mit entsprechender Ausrüstung. Unsere Expertise baut auf fast 100 Jahren, in denen die Weiterentwicklung und Verbesserung von Lebensmitteln sowie deren Herstellung unser oberstes Ziel war und bis heute ist. Jedes Angebot in unserem Sortiment – vom Gewürz bis zur Vakuummaschine – ist von hervorragender Qualität.

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Warum sind Proteine für Menschen so wichtig?

Wenn es um die Aufgaben von Proteinen im menschlichen Körper geht, blickt man auf eine lange Liste. Eine ausreichende Proteinversorgung ist ein essenzieller Baustein für:

  • Muskeln
  • Hormone
  • die Immunabwehr
  • den Stoffwechsel

Im Prinzip bestehen Proteine aus Aminosäuren, die in essenzielle und nicht essenzielle unterschieden werden. Die essenziellen Aminosäuren kann der Körper nicht selbst produzieren und ist daher auf eine Zufuhr über die Aufnahme von Lebensmitteln angewiesen. Nur dann bleiben Menschen körperlich und geistig leistungsfähig. Idealerweise bestehen rund 20 Prozent der Nahrung aus Proteinen, wobei aber auch die Zusammensetzung der Eiweiße berücksichtigt werden sollte.

Worin sind Proteine enthalten?

Der erste Gedanke ist in der Regel der an tierische Proteine. Denn Eier, Joghurt und Quark sowie verschiedene Fisch- und Fleischsorten sind klassischerweise zuverlässige Lieferanten von Proteinen. Problematisch ist jedoch, dass für deren Herstellung große Mengen an Ressourcen verbraucht werden und diese für einen erheblichen Teil der globalen Treibhausgase sowie des Wasserverbrauchs verantwortlich sind. Allesamt Faktoren, die für immer mehr Menschen an Relevanz gewinnen. Auf die eigene Ernährung zu achten und bewusster zu konsumieren ist ein Trend, der weiter wächst. Wer nicht gleich auf Fleisch verzichten möchte, kann beispielsweise öfter mal Geflügelfleisch dem eines Rindes vorziehen. Dieses liefert ebenso hochwertiges Protein, ist aber hinsichtlich der Herstellung in Sachen Wasserverbrauch, Landnutzung und Treibhausgas deutlich weniger problematisch Aufgrund sich wandelnder Ernährungsgewohnheiten und um die wachsenden Herausforderungen – die sich nicht zuletzt durch die steigende Weltbevölkerung darstellen – zu bewältigen, ist es wichtig, Alternativen zu kennen. Wir werfen einen genauen Blick auf die gängigsten Varianten.

Alternative Proteine in Form von pflanzlichen oder insektenbasierten Ersatzprodukten sind eine recht neue Option innerhalb des Lebensmittelmarktes. Diese lassen sich sogar noch effizienter umwandeln und verfügen in der Regel über eine deutlich geringere Umweltbelastung. Folgende Optionen alternativer Proteine gibt es:

  1. Pflanzenbasierte Proteinalternativen (z. B. Produkte aus Getreide, Saatgut, Hülsenfrüchten, aber auch Seetang usw.)
  2. Insektenbasierte Proteinalternativen (verschiedene Insekten, darunter beispielsweise Mehlwürmer oder Grillen)
  3. In-vitro-Fleisch (kultivierte Fleischzellen)

Pflanzliche Alternativen sind besonders gefragt. Fleischersatzprodukte nehmen einen immer größer werdenden Anteil am Gesamtumsatz der Fleischindustrie ein, was jedoch auch auf die oftmals recht hohen Preise zurückzuführen ist. Grundsätzlich stehen viele Konsumenten pflanzenbasierten Proteinen deutlich offener gegenüber, als einer Proteinaufnahme durch den Verzehr von Insekten oder In-vitro-Fleisch. Die Herstellung von Proteinen durch kultiviertes In-vitro-Fleisch muss unterschiedlich bewertet werden, denn insbesondere der Ausstoß von Treibhausgasen liegt noch deutlich über dem von Geflügel- oder Schweinefleisch.

neue Proteinquellen

 

An Hygiene führt kein Weg vorbei

Ob Obst, Fleisch, Getreide oder eben Insekten: Wird der Lebensmittelmarkt um neue Produkte erweitert, dann unter höchsten hygienischen Bedingungen. Neben der korrekten Reinigung des Arbeitsplatzes – ob nun Labor oder Küche – ist die Bekleidung besonders relevant. Bei bestimmten Arbeiten führt an Einwegkleidung kein Weg vorbei. In anderen Bereichen sind Anforderungen wie ein zuverlässiger Kälteschutz unabdingbar. Wenn sich alternative Proteine z. B. als vegan auszeichnen, sollten sie unter keinen Umständen mit Fleischrückständen in Berührung kommen. Auch hierfür sind die Reinigung und angepasste Berufskleidung elementar.

Wir bei Ehlert legen höchsten Wert darauf, unsere Kunden bestmöglich geschützt in den Arbeitsalltag zu schicken. Was es dafür braucht, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Mit geballtem Fachwissen können unsere Expertinnen stets einschätzen, welches unserer Produkte geeignet ist. Wenden Sie sich daher bei Fragen vertrauensvoll an:

  • Arbnora Cakolli

Seit 2014 im Unternehmen weiß Frau Cakolli über die Abteilungen hinweg, wie bei Ehlert die Systeme ineinandergreifen. Als Sortimentsmanagerin für Berufs- und Einwegbekleidung kann sie sicher auch Ihnen weiterhelfen.

oder

  • Lisa Haferstroh

Auch Frau Haferstroh ist bei Ehlert als Sortimentsmanagerin für Berufs- und Einwegbekleidung tätig und steht gerne für Auskünfte rund um unsere Rubrik Bekleidung bereit.

Kontakt

 

Welche Ernährungsweise ist der mit Fleisch am ähnlichsten?

Inwieweit alternative Proteine wie Fleisch schmecken, sieht jeder anders. Fakt ist, dass es immer mehr pflanzliche Pendants zu Fleischprodukten gibt. Vom Grillwürstchen bis zum Aufschnitt gibt es mittlerweile umfangreiche Alternativprodukte, die oft pflanzenbasiert sind. Eine Tofu- oder Erbsenbasis ist z. B. gängig. Häufig sind diese äußerst proteinreich und nicht minder schmackhaft. Im Zweifel lässt sich der Geschmack problemlos über Gewürze beeinflussen. Wenn Sie eine alternatives Proteinquelle gekauft haben, können Sie es ähnlich einem Stück Fleisch würzen oder marinieren und so geschmacklich annähern. Grundsätzlich ist es aber empfehlenswert, nicht auf einen „Ersatz“ zu pochen, sondern diese Proteine als das zu akzeptieren, was sie sind: Alternativen, die die kulinarische Vielfalt noch erweitern und bei helfen, den Fleischkonsum zu reduzieren. Auch alternative Produkte können in einer unserer Mengmulden gewürzt und durchmischt werden.

Das ist erst der Anfang

2020: Mit rund 2 % alternativer Proteine gegenüber dem Markt für tierische Proteinquellen wird deutlich, dass diese Entwicklung noch nicht allzu weit fortgeschritten ist. Aber der Stein ist bereits ins Rollen gekommen, denn die Bereitschaft und Nachfrage von Konsumenten steigt stetig. Viele Menschen essen bewusster, möchten ihren Fleischkonsum reduzieren oder haben nachhaltige Aspekte fester im Blick. Die Gründe dafür reichen von gesundheitlichen über ökologische Vorteile bis hin zum Wunsch nach mehr Tierwohl.

Was hält die Menschen ab?

Diese Tendenz lässt fast vermuten, dass bald nur noch pflanzlicher Käse- und Fleischersatz gekauft wird – aber davon ist die Gesellschaft noch weit entfernt. Gründe, die Menschen vom Kauf alternativer Proteine abhalten, sind neben der teils schlechten Verfügbarkeit und dem hohen Preis auch geschmackliche Einbußen. Für viele kommt z. B. ein Soja-Schnitzel weder vom Geschmack noch von der Konsistenz an ein Schnitzel aus Fleisch heran. Innerhalb der Lebensmittelindustrie ergeben sich daraus die Ziele, die alternativen Proteine in Form von Fleischersatz, geschmacklich und von der Konsistenz, weiter zu verbessern. Und sie schließlich zu einem günstigeren Preis anbieten zu können. In Deutschland bewegen sich die Preise für ökologisches Fleisch und Fleischersatzprodukte mittlerweile auf einem ähnlichen Niveau. Im Vergleich zum konventionellen Fleisch kostet es jedoch deutlich mehr. Das gilt derzeit auch noch für die Produktion insektenbasierter Lebensmittel sowie der von zellbasiertem Fleisch.

Lösung: Forschen und entwickeln

Wer den Markt seit einigen Jahren im Auge hat, stellt fest, dass das Angebot alternativer Proteinquellen weiter wächst. Aus dem Bereich ist sogar ein eigener Forschungsschwerpunkt erwachsen. Viele große fleischverarbeitende Lebensmittelproduzenten haben ihr Sortiment bereits um diverse Veggie-Varianten aufgestockt und sind stetig dabei, dieses zu verbessern und zu erweitern. Mancher Käse- und Fleischersatz schafft es so auch bei fleischessenden Menschen immer wieder in den Kühlschrank.

Wie in jedem Bereich der Lebensmittelherstellung und -forschung ist Hygiene das A und O. Wertvolle neue Erkenntnisse dürfen nicht durch Kreuzkontaminationen oder Verunreinigungen verfälscht werden. Die Ehlert GmbH und Co. KG liefert die optimale Ausrüstung für hygienisches Arbeiten rund um die Entwicklung alternativer Proteine. Wir erfüllen die für die Lebensmittelindustrie geltenden DIN-Normen sowie HACCP-Richtlinien, wodurch wir Ihr Ansprechpartner für adäquate Kleidung bei sterilen Prozessen sind. Auch entsprechende Reinigungs- und Desinfektionsmittel sowie die passenden Verpackungen für Ihre Lebensmittel finden Sie bequem in unserem Shop!

 

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Bestens gerüstet mit dem Online-Shop von Ehlert

Ob Forschung oder Zubereitung – wo Lebensmittel im Spiel sind, muss es nicht nur sauber, sondern rein sein. Jedes Lebensmittel wird in einer gewissen Qualitätserwartung gekauft und diese wird je nach Betriebsbereich durch Einweg- oder Mehrwegkleidung sowie eine stetige und gründliche Reinigung gewährleistet. Im Online-Shop von Ehlert finden Sie genau die Ausstattung, die es für Ihr Vorhaben und Ihre Anforderungen braucht. Jetzt eindecken und durchstarten!

Falls Sie Fragen zur Bekleidung in Lebensmittelbereich haben, dann kontaktieren Sie uns gerne. Unsere Expertinnen Arbnora Cakolli und Lisa Haferstroh freuen sich auf Sie.