Ampelsystem Schlachthöfe Niedersachsen | Bild Header

Ampelsystem für Schlachthöfe in Niedersachsen geplant

„Rot bedeutet stehen, Grün bedeutet gehen.“ Das ist meist das Erste, was Kinder lernen, wenn sie mit einem Ampelsystem konfrontiert werden. Doch auch für Erwachsene sind Ampeln in vielerlei Hinsicht hilfreich. Der Nutri-Score wird mithilfe eines Ampelsystems dargestellt. Nun soll das ebenfalls für Schlachthof-Schließungen realisiert werden. Mit der Unterstützung eines solchen Systems sollen die Entscheidungen zur Schließung von Schlachtbetrieben vereinheitlicht werden. Das kündigt die CDU-Politikerin Barbara Otte-Kinast jetzt an. Wir erklären Ihnen, was das neue System für Sie bedeutet.

Schließen Sie schon oder reduzieren Sie noch?

Durch das Ampelsystem könne nach Otte-Kinast leichter entschieden werden, ob ein Betrieb geschlossen oder lediglich seine Kapazitäten heruntergefahren werden müssen. Diese Wahlmöglichkeiten sollen landesweit vereinheitlicht werden.

Die Zeichen stehen auf Wiederhochfahren des Betriebes

Denn das bringe „eine gewisse Erleichterung“ bei den Schweineschlachthöfen des Kreises Emsland. Bislang können wieder bis zu 4000 Schweine pro Tag geschlachtet werden. Unter normalen Bedingungen werden täglich bis zu 10000 Schweine geschlachtet.

Landwirte fordern Hilfe von Politik und Verwaltung

Corona-bedingt hatten zuletzt die Schlachtkapazitäten abgenommen. Die Möglichkeiten, Schweine fachgerecht zu töten und zu zerlegen, sind schon seit Wochen wegen des Infektionsrisikos reduziert. Zahlreiche Schweine können deshalb nicht geschlachtet werden und es komme zu einem sogenannten Schweinestau.

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