Arbeitskleidung Lebensmittelverarbeitendes Gewerbe Schlachter

Welche Anforderungen gelten an Schlachter-Arbeitskleidung?

Beim Umgang mit Lebensmitteln und insbesondere mit Fleisch müssen sowohl die Fähigkeiten der Mitarbeiter als auch deren Arbeitskleidung den jeweiligen Aufgaben angemessen sein. Zuoberst steht natürlich die Hygiene. Gerade empfindliche Nahrungsmittel wie Fleisch und auch Fisch bringen besondere Anforderungen mit sich, die durch die Arbeitskleidung von Schlachtbetrieben erfüllt werden müssen. Was braucht das Personal in Metzgereien und Schlachtereien, damit es sorgenfrei arbeiten kann und auch der Betrieb selbst nicht ins Hintertreffen gerät? In diesem Blogbeitrag stellen wir Ihnen ausführlich die Anforderungen an die Arbeitskleidung von Schlachtbetrieben vor.

Hygiene ist das A und O bei Arbeitskleidung für Schlachtbetriebe

Bei der Verarbeitung von Fleisch und der Produktion von Wurstwaren gilt: Je hygienischer, desto besser. Immerhin haben Betreiber von Schlachtereien eine besondere Verantwortung gegenüber ihren Kunden. Und das gilt auch für die Arbeitskräfte. Nur, wenn alle Hand in Hand arbeiten und sämtlichen Anforderungen gerecht werden, steht einer erfolgreichen Produktion und Verarbeitung nichts im Wege.

Warum ist Ehlert Ihr Experte rund um die Anforderungen an Schlachter-Arbeitskleidung? Zum Thema „Berufsbekleidung richtig waschen“ haben wir bereits einen Blogbeitrag für Sie erstellt und auch das HACCP-Konzept behandeln wir gründlich. Wenn Sie also die Hygiene des Personals und seiner Arbeitskleidung im Blick behalten, sind Sie auf dem richtigen Weg.

Stellen Sie die Sicherheit von Mitarbeitern und Produkten auf eine Stufe

Was ist hiermit gemeint? Durch ein ausgefeiltes Hygienekonzept werden die Produkte – in Ihrem Falle also das Fleisch – vor Kontamination geschützt. Ebendieser Schutz sollte auch Ihren Mitarbeitern zugutekommen.

Mit der Sicherheit ist nicht nur die Abschirmung vor Keimen, Bakterien und Viren gemeint. In Schlachtbetrieben wird viel mit scharfen Geräten und Maschinen gearbeitet: Abschwart- und Aufschnittmaschinen, Fleischwölfe oder Sägen. Sie alle erfordern ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit. Andernfalls können schwerwiegende Verletzungen auftreten.

Die Arbeitsbekleidung für Schlachtbetriebe muss also nicht nur hygienisch sein, sondern auch die Gesundheit von Arbeitskräften schützen sowie die Unversehrtheit aller gewährleisten. Welche Produkte helfen Ihnen dabei? Hier nennen wir Ihnen eine Auswahl, die Sie auch in unserem Online-Shop kaufen können:

  • Einwegbekleidung wie Ärmelschoner, Overalls und Schuhüberzieher
  • Handschuhe aus unterschiedlichen Materialien
  • Kälteschutz- und Kühlhausbekleidung
  • Nässeschutzbekleidung
  • Arbeitsschuhe wie Clogs und Stiefel
  • Stech- und Schnittschutz

Dank der widerstandsfähigen Materialien, aus denen die Arbeitskleidung von Schlachtbetrieben gefertigt ist, fällt ein sorgenfreies Arbeiten leichter. Die ausgetüftelten Schnitte und Kombinationsmöglichkeiten unterstützen dies zusätzlich.

Hygiene, Sicherheit und Funktionalität – Aller guten Dinge sind 3

Wenn Hygiene und Sicherheit zu den Anforderungen an Arbeitskleidung für Schlachtbetriebe zählen, kann der Anspruch an die Funktionalität nicht weit sein. Genauso wie bei Hosen, Jacken und Co., die in anderen Branchen eingesetzt werden, müssen auch die Schürzen, Kittel und alle weiteren Kleidungsstücke funktional sein. Denn was bringt Ihren Mitarbeitern ein sicherer Stechhandschuh, wenn man diesen nicht flexibel nutzen und auch reinigen kann? Was nützt eine Schürze, die nicht passt oder schon nach wenigen Anwendungen nicht mehr zu gebrauchen ist? Dabei sind es gerade Schlachtbetriebe, aber auch Kühlhäuser oder Produktionsstätten, die besonders sichere, robuste und funktionale Bekleidung voraussetzen.

Einweg oder Mehrweg? Was ist besser?

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten: Sowohl einfach als auch mehrfach verwendbare Arbeitskleidung hat ihre Vor- und Nachteile. Einmalbekleidung ist besonders hygienisch und verhindert Verschmutzungen der darunterliegenden Jacken, Hosen und Co. Dank der Einheitsgrößen kann Schlachter-Einwegkleidung blitzschnell über Kittel oder Schuhe gezogen werden. Doch die nach einmaligen Gebrauch entsorgte Kleidung belastet die Umwelt enorm.

Mehrwegbekleidung kann durch spezielle Reinigungsmittel behandelt werden und ist im Handumdrehen bereit für den nächsten Einsatz. Allerdings ist eigens für den Arbeitsplatz gefertigte Bekleidung durch deren teils aufwändige Herstellung nicht gerade günstig. Auf der anderen Seite haben Ihre Mitarbeiter lange Freude daran und werden die Schlachter-Arbeitskleidung gerne tragen. Zusätzlich schützt mehrfach verwendbare Kleidung wirkungsvoll vor Feuchtigkeit und Kälte.

Zertifizierte und geprüfte Arbeitskleidung für Schlachtbetriebe

Damit Sie nicht die sprichwörtliche Katze im Sack kaufen, bietet es sich an, einen Blick auf eine Reihe an Normen und Richtlinien zu werfen. Wofür stehen beispielsweise die Richtlinien PSA 89/686/EG und die DIN 10524?

Lassen Sie uns gemeinsam diese Regularien genauer beleuchten:

PSA 89/686/EWG

In den Anwendungsbereich der PSA 89/686/EWG fällt „jede Vorrichtung oder jedes Mittel, das dazu bestimmt ist, von einer Person getragen oder gehalten zu werden, und das diese gegen ein oder mehrere Risiken schützen soll, die ihre Gesundheit sowie ihre Sicherheit gefährden“.

Diese Richtlinie legt fest, welche Schutzkleidung in Umlauf gebracht bzw. bereitgestellt und entsprechend verkauft werden darf. Beispielsweise ist die Einwegbekleidung von Ehlert entsprechend geprüft und darf beim direkten Kontakt mit Lebensmitteln verwendet werden.

Zur weiteren Prüfung nach PSA 89/686/EWG gehört außerdem die Einteilung von Arbeitskleidung für Schlachtbetriebe in PSA-Klassen sowie die eventuelle Kennzeichnung mit dem CE-Zeichen. Dieses darf erst dann angebracht werden, wenn der Hersteller von Schutzkleidung alle Anforderungen der Richtlinie 89/686/EWG erfüllt. In jeder der 3 Schutzklassen muss eine Konformitätsprüfung durchlaufen werden.

Zum 21. April 2018 wurde die PSA-Richtlinie 89/686/EWG durch die Verordnung (EU) 2016/425 des Europäischen Parlaments abgelöst.

DIN 10524

Diese Norm regelt verbindlich die Hygieneanforderungen an Arbeitskleidung im Lebensmittelbereich. Darunter fällt natürlich auch die Bekleidung für den Einsatz in Schlachtbetrieben. Durch die DIN 10524 sollen nachhaltige Einflüsse der Arbeitskleidung auf die Qualität der Lebensmittel vermieden werden.

Bei der Beurteilung gibt es 3 Risikoklassen, für die unterschiedliche Anforderungen definiert sind:

  • Der Oberstoff muss über eine ausreichende Barrierewirkung gegenüber Keimen verfügen.
  • Die Farbe muss so gewählt werden, dass Verschmutzungen schnell sichtbar werden und die Mitarbeiter umgehend darauf reagieren können. In den Risikoklassen 2 und 3 ist weiße bzw. helle Bekleidung vorgeschrieben.
  • Bekleidung mit Taschen sollte diese nur auf der Innenseite haben. Gerade unverschließbare Verstaumöglichkeiten sind für die Produktion und Verarbeitung von Fleisch nicht geeignet, weil Gegenstände leicht herausfallen und in den Herstellungskreislauf geraten können.
  • Bei der Arbeit mit (offenen) Lebensmitteln müssen die Mitarbeiter ein engmaschiges, weißes Haarnetz tragen. Bärte sollten durch einen eigens dafür konzipierten Überzug bedeckt werden.
  • Flüssigkeitsdichte Handschuhe mit einer hohen Schutzbarriere sind bei der Arbeit mit Fleisch Pflicht – besonders, wenn es an den Händen noch so kleine Verletzungen gibt.
  • Schuhe müssen mit rutschfesten Sohlen versehen sein.
  • Mit Schürzen kann darunterliegende Kleidung einfacher vor Verschmutzungen durch Spritzer geschützt werden.
  • Damit die Arbeitskleidung über ihren gesamten Lebenszeitraum hinweg verwendbar bleibt, muss sie entsprechend gepflegt und aufbewahrt werden. Dementsprechend muss sie wasch-, desinfizier- und finishbar (wasch-, koch- und bügelfest) sein.
  • Arbeitskleidung für Schlachtbetriebe, die außenliegende oder unverdeckte Reißverschlüsse und Knöpfe hat, ist ungeeignet.

Arbeitskleidung von Schlachtbetrieben – Ehlert rüstet Sie aus

Hygiene, Sicherheit und Funktionalität – wenn die Arbeitskleidung von Schlachtbetrieben diese Kriterien erfüllt, sind sowohl Sie als auch Ihre Mitarbeiter auf der sicheren Seite. Normen bzw. Richtlinien wie die (EU) 2016/425 und die DIN 10524 schaffen Klarheit bezüglich der Anforderungen. Übrigens genauso wie Ihre Ansprechpartner der Gustav Ehlert GmbH & Co. KG. Als Ausstatter der lebensmittelverarbeitenden Industrie – und dazu gehören auch Schlachtbetriebe – wissen wir genau, worauf es bei adäquater Schlachter-Arbeitskleidung ankommt. Sie suchen, wir haben: Unser Online-Shop bietet eine große Auswahl speziell für Schlachtereibetriebe gefertigte Arbeitsbekleidung. Überzeugen Sie sich gern selbst und stöbern Sie durch das vielseitige Sortiment.

Haben Sie Fragen, Wünsche oder Anregungen? Dann sprechen Sie uns an! Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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