Lebensmittelverarbeitung Messer

Messer im lebensmittelverarbeitenden Betrieb: Was zu beachten ist

Ob Metzgerei, Konditorei oder Gastronomie – wo Lebensmittel verarbeitet werden, kommen Messer zum Einsatz. Und je besser das Schneidegerät zur Aufgabe passt, desto effizienter lässt sie sich lösen. Das gilt für die Industrie genauso wie für den privaten Gebrauch. Wer sich intensiv mit Messern für die Lebensmittelverarbeitung auseinandersetzt, wird schnell merken, dass es für nahezu jeden Bereich eine individuelle Lösung gibt. Sie unterscheiden sich in der Größe, der Form, der Klinge und auch den Schneidetechniken, die sie so effizient machen. Obwohl sie sich in ihrem Anwendungsbereich voneinander unterscheiden, gilt für alle: Um eine sichere Lagerung und Verstauung während der Arbeit zu gewährleisten, ist einiges zu beachten. Nicht zuletzt im Sinne der HACCP-Bestimmungen zur besseren Risikoeinschätzung und -reduzierung.

Es gibt keinen Bereich in der lebensmittelverarbeitenden Industrie, in dem nicht entweder Messer oder Klingen eingesetzt werden. Und auf unser Know-how können sich Kunden bereits seit über 90 Jahren verlassen. Als Fachgroßhandel stehen wir Ihnen jederzeit mit einem breit gefächerten Sortiment an Klingen, Messern und anderen scharfen Produkten zur Verfügung.

 

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Das passende Messer

Damit ein Mitarbeiter seinen Job in der Lebensmittelindustrie zuverlässig erfüllen kann, braucht er ein optimal abgestimmtes Messer. Das beginnt schon beim Griff: Passt er nicht zur Hand, leidet die Sicherheit darunter. Wenn der nötige Grip fehlt, rutscht es schneller aus der Hand. Da oftmals Handschuhe getragen werden, ist dieser Punkt umso wichtiger. Sind sie zu groß oder zu klein, erhöht sich diese Gefahr nochmals.

Zudem sollte das Schneidewerkzeug auch der Aufgabe entsprechen. Ob das der Fall ist, lässt sich meistens schon anhand der genauen Bezeichnung erkennen: Koch- und Küchenmesser, Brotmesser, Ausbeinmesser, Filetiermesser, Tranchiermesser – in unserem Online-Shop haben wir für jeden Prozess das richtige Schneidewerkzeug in der richtigen Klingenstärke. Übersichtlich strukturiert und präzise benannt.

Messer und Klingen entdecken

 

Abseits des klassischen Messers

Neben den handelsüblichen Messern für Maschinen wie Fleischwölfe, Separatoren und Slicer existieren auch weitere Formen. Überprüfen Sie in Ihrem Betrieb regelmäßig das gesamte Sortiment und hinterfragen Sie die Produkte kritisch. Das gilt nicht nur für die unvermeidbare Abnutzung und entsprechende Erneuerung. Manchmal sind andere Klingenformen oder Schneidetechniken auf dem Markt, die sich für Sie womöglich noch besser eignen.

Nachhaltig und langlebig: Handling von Messern

Täglich benutzt sind Messer einer hohen Anforderung ausgesetzt. Trotzdem kann der natürlichen Abnutzung ein Stück weit entgegengewirkt werden. Nicht immer muss gleich ein Neues her, der regelmäßige Einsatz des Messerschärfers oder Wetzstahls bewirkt manchmal schon kleine Wunder. Durch das Abziehen über den Schleifstein oder das maschinelle Schleifen wird Material von der Klinge abgetragen und so die Schnitthaltigkeit erhöht.

Die unmittelbare und fachkundige Reinigung nach dem Benutzen unterstützt die langfristige Erhaltung zusätzlich und sorgt dafür, dass das Messer rostfrei bleibt.

Wie schärfen Sie und Ihre Mitarbeiter Messer am Wetzstahl richtig nach?

Damit Sie dem Zweck bei der Nutzung eines Wetzstahls nicht entgegenwirken – nämlich dem Schärfen von Messern und Klingen –, sollten Sie diese mit einem Neigungswinkel von 15 bis 20 Grad am Wetzstahl ansetzen. Führen Sie die Klinge dann abwechselnd rechts und links am Stahl entlang. Mitzählen hilft, denn die Anzahl der Wetzbewegungen sollte auf beiden Seiten gleich sein. Nutzen Sie auch die komplette Länge des Wetzstahls aus. Die Bewegung beginnt mit dem Ende der Messerklinge an der Spitze des Stahls und endet in der Nähe des Wetzstahlgriffes. Große Bögen und leichter Druck sind hier das Maß der Dinge.

Den Wetzstahl können Sie entweder fest in der Hand halten oder auf einer Unterlage platzieren. Wichtig ist hierbei allerdings, dass er in keinem Fall zum eigenen Körper zeigt.

Schärfen Sie abwechselnd die rechte und die linke Seite der Klinge, nicht erst die eine Seite und dann die andere. Der Grund: Werden Messer nicht abwechselnd ausgewogen geschliffen, entsteht ein gebogener Grat, der nach dem Wetzen stehenbleibt. Durch wechselseitiges Schleifen wird dieser durch das Hin- und Herbiegen auf beiden Seiten entfernt. Mit dem Fortschreiten des Wetzvorgangs sollte auch der Druck auf die Klinge schwächer werden.

Unser Tipp: Wetzen Sie Ihre Klingen vor und nach jeder Benutzung und nicht erst, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Schnittleistung Ihrer Messer und anderer Klingen abnimmt.

Messerschärfer entdecken

 

Sinnvoll gelagert, sicher verpackt

Hochwertige Messer sind elementarer Teil vieler Tätigkeiten in der lebensmittelverarbeitenden Industrie. Falsch gelagert können sie aber auch eine große Gefahr sein. Sie sollten nie einfach herumliegen oder mit der bloßen Klinge voraus transportiert werden. Stattdessen empfehlen wir Ihnen Sicherungsmaßnahmen wie einen Klingenschutz oder die Lagerung von Kochmessern in Rolltaschen. Besonders geeignet sind zudem sogenannte Messerhygieneboxen. Wie der Name bereits verrät, ermöglichen diese die hygienische Lagerung von Messern und halten sie gleichzeitig griffbereit. Die Schneidwerkzeuge sind sicher mit der Klinge nach unten verstaut. Zudem lassen sich Messerhygieneboxen abschließen – damit sind sie auch vor Diebstählen geschützt. Besonders praktisch: Manche Modelle verfügen über eine Vorrichtung, um Stechschutzhandschuhe daran zu befestigen. Alles nur einen Griff entfernt.

Zu den Messerhygieneboxen

 

Schutzkleidung als Vorsichtsmaßnahme

Auch wenn sich alle an entsprechende Sicherheitsleitlinien und Vorkehrungen halten, bleibt die Arbeit mit Messern und scharfen Klingen ein Risiko. Um dieses so gering wie möglich zu halten, eignen sich verschiedene Formen der Ausrüstung für Mitarbeiter. Insbesondere die Stech- und Schnittschutz-Bekleidung bietet sich an dieser Stelle an. Damit treffen Sie alle möglichen Vorkehrungen für die Sicherheit des Personals.

Zur Schutzkleidung

Und wenn doch einmal ein kleiner Unfall passiert, wartet hoffentlich der prall gefüllte Erste-Hilfe-Kasten auf seinen Einsatz. Bei uns finden Sie von einzelnen Pflastern und Fingerlingen bis zum Verbandskasten oder praktischen Pflasterspendern alles, um schnell helfen zu können.

Lebensmittelindustrie: Warum sind viele Messer detektierbar?

Eine Besonderheit ist vor allem bei Messern für die Lebensmittelindustrie auffällig: Sie werden als „detektierbar“ beschrieben. Was bedeutet das? Durch die Detektion eines Messers wird gewährleistet, dass kein Teil des Werkzeugs in den Produktionskreislauf der Lebensmittel gerät. Das ist von elementarer Bedeutung, da die zugehörige Nahrung andernfalls zu einem großen Gesundheitsrisiko werden und die gesamte Herstellung gefährden kann. Detektierbare Materialien sind aufgrund der hohen Anforderungen an die hygienischen Bedingungen in vielen Betrieben ein absolutes Muss.

Fazit: Es gibt einiges zu beachten

Die Arbeit mit Messern ist nicht ohne – dessen sollte sich jeder in lebensmittelverarbeitenden und -produzierenden Betrieben bewusst sein. Aber verschiedene Vorkehrungen sorgen für die größtmögliche Sicherheit: das richtige Werkzeug und dessen adäquate Lagerung, Schutzkleidung und schließlich auch die Detektion der Gerätschaften. Wenn Sie diese Maßnahmen beim Handling von Schneidegeräten beachten und mit messerscharfem Verstand Ihre Abläufe regelmäßig hinterfragen, kann losgeschnitten werden. Bei uns im Online-Shop haben wir alles, was Sie für Ihren Betrieb brauchen. Schauen Sie sich um – unsere Ansprechpartner im Bereich Maschinen & Technik beraten Sie gerne!